Korrekte Berechnung der jeder Klinik zustehenden Zahl an leitenden Oberärzt:innen

 

Bei den Gehaltsverhandlungen im Jahr 2014 war die Schaffung der Gehaltsklasse 17, leitender Oberarzt/-ärztin (LOA), eines der Hauptzugeständnisse auf Fach-/Oberarztebene. Wie viele LOÄ jeder Abteilung zustehen, wurde in den Verhandlungen genau geregelt. 


Die Tirol Kliniken halten sich aber nicht an die damals verhandelten Grundsätze. So wurde einerseits die damals vereinbarte Berechnungsgrundlage zu Ungunsten der Ärzt:innen verändert, andererseits werden verschiedene Stellen wie z. B. geschäftsführende Oberärzt:innen, leitende Oberärzt:innen des Bundes und stellvertretende Klinikdirektor:innen von der rechnerisch einer Abteilung zustehenden Zahl an LOÄ abgezogen. Dies wurde 2014 explizit nicht so verhandelt, die Protokolle der damaligen Verhandlungen liegen uns vor. 


Letztlich hat dies zur Folge, dass junge Kolleg:innen zwar die Funktion eines LOA erfüllen, diesen Titel aber nicht zuerkannt bekommen, da der Abteilung zu wenige derartige Stellen zugestanden werden. Dies bringt die betroffenen Kolleg:innen um eine für die Karriere wichtige und besser vergütete Führungsposition. Somit wird auch die in den Verhandlungen von 2014 versprochene bessere Entlohnung auf Fach-/Oberarzt/-ärztinnenebene nicht umgesetzt.


Wir fordern eine korrekte Berechnung der jeder Klinik zustehenden Zahl an leitenden Oberarzt/-ärztinnenstellen gemäß der 2014 verhandelten Vereinbarung!